Landesverband Berlin im
Deutscher Freidenker - Verband e.V.

Harry Belafonte zweimal in Berlin

Freitag, 30. März 2012 von Webmaster

So 01.04.
11:00 Großes Haus, Volksbühne

1. Lesebühne - Harry Belafonte kommt und stellt vor: “My Song” BuchpremiereDeutsche Lesung Christian Brückner. Moderation Knut Elstermann.

2. Premiere: SING YOUR SONG

In Anwesneheit von HARRY BELAFONTE

VORFÜHRUNG AM 1.4. UM 17 UHR IM KINO INTERNATIONAL IN ANWESENHEIT VON HARRY BELAFONTE.

Zum 30.Todestag von Konrad Wolf

Freitag, 02. März 2012 von Webmaster

Am 7. März 1982 starb, viel zu früh, der große Regisseur Konrad Wolf. Er war der Sohn des kommunistischen Schriftstellers und Arztes Friedrich Wolf und der Bruder von Marcus Wolf. Die Familie Wolf musste 1933 nach Frankreich emigrieren und lebte ab 1934 im Moskauer Exil. Dort besuchte er die deutsche Schule und erwarb die sowjetische Staatsangehörigkeit. 1943 meldete sich Konrad Wolf, siebzehnjährig, zur Roten Armee. Er kehrte als Offizier derselben nach Deutschland zurück und wurde am 22. April 1945 der erste sowjetische Stadtkommandant von Bernau.
Seine Kriegserlebnisse beschrieb er später in dem beeindruckenden Film “Ich war neunzehn” (1968). Das Verhältnis zwischen Deutschen und Russen beschäftigte ihn Zeit seines Lebens.

Er arbeitete als Regisseur bei der DEFA, wo er vor allem anspruchsvolle und kritische Gegenwartsfilme drehte.
Konrad Wolf war Präsident der Akademie der Künste der DDR (1965 bis 1982) und ist Ehrenbürger von Bernau bei Berlin.

Konrad Wolf Retrospektive zum 30. Todestag

Boulevard der Stars

Boulevard der Stars

Grabstein Marcus und Konrad Wolf

Grabstein Marcus und Konrad Wolf

Sehr geehrter Herr Präsident Klaus Staeck,

aus Anlass des 30.Todestages von Konrad Wolf, des großen Künstlers und ehemaligen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR, wird in Bernau eine kleine Gedenkfeier an der Konrad-Wolf-Stele im Stadtpark stattfinden.Konrad Wolf ist Ehrenbürger der Stadt Bernau und sein Werk wird von vielen engagierten Menschen lebendig erhalten.

Mit Freude haben wir von einer Filmwoche im April in Berlin gehört.

Gerne würden wir wissen, ob und in welcher Form die Akademie der Künste an diesen Gedenktag erinnert.
Wir bitten Sie darüber um Auskunft.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Uta Mader
Mitglied im Deutschen Freidenker-Verband

Unter der Überschrift: “Das große WIR…..” veröffentlichte die Tageszeitung neues deutschland am 03./04. März 2012 folgenden Artikel:

Am 7. März 1982 starb DEFA-Regisseur Konrad Wolf
Vor dreißig Jahren starb 56-jährig DEFA-Regisseur Konrad Wolf, der wie kein anderer die Auseinandersetzung mit dem Nazismus und seinen Folgen - Welteroberungskrieg, Völkermord und Juden-Genozid - zu seinem Lebensthema erhob. Immer wieder thematisierte er dabei das Verhältnis von Deutschen und Sowjetbürgern, so auch 1957/58 im »Wismut«-Film »Sonnensucher«, der nach sowjetischem Einspruch lange nicht gezeigt werden durfte.

Wolf bereicherte die DEFA-Personnage um unvergessliche russische Gestalten. In »Mama, ich lebe« begleitet ein litauischer Professor und Major (Donatas Banionis) vier Kriegsgefangene aus einem Antifa-Lager, nun in sowjetischer Uniform, auf der Bahnfahrt zum Fronteinsatz. Ein Partisanengeneral (Iwan Lapikow) bewirtet diese seltsamen Deutschen aus seinem Proviantköfferchen mit Schwarzbrot und Honig vom heimischen Schwarm. Als einer vom künftigen sozialistischen Deutschland spricht, denkt er laut: »Das wird ein merkwürdiger Sozialismus sein.«

Den vollständigen  Artikel im neuen deutschland weiterlesen:

Protestaktion gegen Rüstungsexporte vor dem Bundestag

Dienstag, 28. Februar 2012 von Webmaster

Deutschland ist Europameister bei den Rüstungs­ex­porten. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungs­güter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen und autoritäre Regime, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Genehmigt werden Rüstungsexporte von der Bundes­regierung und ihren nachgeordneten Behörden. Am Sonntag, den 26. Februar 2012 fand der erste bundesweite Kampagnentag der “Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel” statt, deren Forderungen der DFV, Landesverband Berlin unterstützt.

Proteste gegen den Rüstungsexport

Deutschland ist Europameister bei den Rüstungs­ex­porten

An der Protestaktion nahmen auch Mitglieder unseres Verbandes teil.

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG ALBA (Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerika)

Dienstag, 14. Februar 2012 von Webmaster

Unser monatliches Treffen fand im Februar nicht wie sonst in den Räumen auf der Torstr., sondern im COOP-Antikriegscafé (www.coopberlin.de), das vor 2 Jahren den Aufruf „Berlin gegen Krieg” initiiert hatte, im Rahmen einer Ausstellungseröffnung zum Thema ALBA statt. Unsere Veranstaltung war sehr gut besucht von den Sympathisanten der Freidenker und des Antikriegs-Cafés. Eingangs wurden die Teilnehmer mit lateinamerikanischer Musik eingestimmt. Nach den Vorträgen gab es eine ausführliche Gesprächsrunde. Den Abschluss gestaltete unser Freund aus Ecuador mit einem Gedicht. Wie üblich für eine Vernissage wurden bei Getränken und Häppchen noch manche Diskussionen geführt und neue Verabredungen getroffen.

ALBA Ausstellung

ALBA Ausstellung

ALBA ist ein Bündnis von lateinamerikanischen Staaten (bisher Cuba,
Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Dominica, Ecuador sowie die Inselrepubliken
Antigua und Barbuda, San Vicente und die Grenadinen), die die Integration auf
ökonomischem, sozialem, kulturellem und politischem Gebiet in vorbildlicher Weise ausbauen, um den gesellschaftlichen Problemen von Armut, mangelnder Bildung und unzureichender Gesundheitsversorgung weiter zu begegnen.
Verstaatlichungen, Ausbau des öffentlichen Sektors, verbesserte
Arbeitsbedingungen, Ernährungssouveränität, Rechte der indigenen Völker
sowie der Aufbau einer eigenen Entwicklungsbank sind wichtige Bereiche
einer dynamisch sich entwickelnden bolivarischen Revolution. Dabei gewinnen
demokratische Strukturen immer mehr an Raum.

Die Integrationspolitik der 2001 vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ins Leben gerufenen Bolivarischen Alternative basiert auf den innovativen Handelsverträgen der Völker (Tratados de Comercio de los Pueblos), die sich anstatt eines neoliberalen Freihandels einem neuartigen, gleichberechtigten Außenhandel widmen.

Die Banco del Sur (Bank des Südens) folgt einem Finanz- und Integrationsmodell, das nicht auf Kapital-Akkumulation für Banken und Konzerne abhebt, sondern der Entwicklung der Infrastruktur und Anhebung des Lebensstandards der Bevölkerung verpflichtet und rechenschaftspflichtig ist.
Die Integration der ALBA-Länder gilt als lebendiges Gegenmodell zu den
kapitalistischen und Krieg führenden NATO-Ländern.
In ihren Verfassungen sind die UNO-Charta, die Menschenrechte und der
Umweltschutz verpflichtende Bestandteile.

Bei der Eröffnungsveranstaltung bezogen sich die Referenten
schwerpunktmäßig und beispielhaft auf Venezuela und Ecuador.
Referenten waren:
Gerhard Mertschenk (Alexander von Humboldt Gesellschaft)
Tobias Baumann (Historiker und Übersetzer, Freidenker-Verband)
Moderation:
Elke Zwinge-Makamizile (Freidenker-Verband und Deutscher Friedensrat)

Gedichtvortrag: Walter Trujillo

Heinz-Florian Oertel zu Gast bei den Berliner Freidenkern

Donnerstag, 01. Dezember 2011 von Webmaster

Heinz Florian Oertel war am (geschichtsträchtigen) 09.November 2011 Gast unserer Berliner Runde - Freidenker im Gespräch.
Begrüßt von Mitgliedern der Berliner Freidenker, von teilweise weitgereisten Gästen und einer starken Fraktion unserer Gastgeber, der Begegnungsstätte der Volkssolidarität.
Aufgewachsen in vier extremen Gesellschaftsformen (Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Sozialismus und Kapitalismus) kann Heinz-Florian auf einen reichen (Lebens-) Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Diese Erfahrungen kommen in seinen Büchern zum Ausdruck. Aus seinem aktuellen Buch „Hallejula für Heuchler” las er vor und diskutierte anschließend mit uns über „Gott” und die Welt.
Selbstverständlich wurde er viel zu seinen Erlebnissen als einer der bekanntesten und populärsten (in Ost und West!) Sportreporter der DDR bei Olympia, Europa- und Weltmeisterschaften befragt. In seiner ruhigen und überzeugenden Art beantwortete er viele Fragen der Zuhörer. Und wenn einige Besucher ihn mit „Du” ansprachen, dann brachten sie damit ihre Bewunderung, Anerkennung und Nähe zum Ausdruck.

Heinz-Florian Oertel hat als Buchautor folgende Bücher veröffentlicht:

NPD-Verbot jetzt!

Donnerstag, 01. Dezember 2011 von Webmaster

Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir an dieser Stelle ausgewählte Pressestimmen zum braunen Terror und zur Forderung eines überfälligen NPD-Verbotes:

Die Tageszeitung “neues deutschland” schreibt:

Von René Heilig 23.11.2011

Erstaunliches aus Erfurt
Statt Tourismus ist in Thüringen Terrorismus Tagesthema
»Das ist Thüringen«, hieß die Imagekampagne, die Ende August mit einem Budget von zwei Millionen Euro bundesweit gestartet worden war. Nun, seit Thüringen immer im Zusammenhang mit Nazi-Terrorismus genannt wird, hat Erfurt sie gestoppt. Statt Anzeigen zu schalten, geht man nun Anzeigen nach.

weiterlesen:

Von Thomas Blum 23.11.2011
Alles Extremisten außer Mutti
Viele Initiativen, die sich gegen Rechts engagieren, werden von den Behörden nach wie vor als Staatsfeinde betrachtet
Opferberatungsstellen und Initiativen gegen Rechts wehren sich gegen ihre Gleichsetzung mit Rechtsradikalen.

weiterlesen

Die Tageszeitung “Junge Welt” schreibt zum gleichen Thema:

Weniger Geheimdienste, mehr Demokratie
Die Fraktion Die Linke im Bundestag hat ein »Fünf-Punkte-Programm zur Aufklärung des Versagens von Sicherheitsbehörden und Politik im Kampf gegen Rechtsextremismus« vorgelegt

http://www.jungewelt.de/2011/11-30/028.php?sstr=npd|verbot

Seit Jahren fordern linke und demokratische Kräfte das Verbot der NPD

Der Papst in Deutschland - Eine “Nachlese”

Donnerstag, 06. Oktober 2011 von Webmaster

Außer Spesen nichts  gewesen? Diese Frage kann man mit einem eindeutigen Ja beantworten.
“Nach der großen Erwartungshaltung, die durch die Römische Kurie und ihren deutschen Stadthaltern, den Medien und frömmelnden Politikern genährt wurde, ist Ernüchterung eingetreten.
Uns Freidenker kann das Ergebnis nicht überraschen. Doch möchte ich auf bestimmte Punkte aufmerksam machen, die die Öffentlichkeit so deutlich nicht von bestimmten Medien erfahren hat.

Da wäre zum einen  die Absage an ein „ökumenisches Gastgeschenk“,  noch einen Hinweis auf die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken zur Kommunion. Von anderen Utopien wie Frauenordination oder Priesterehen ganz zu schweigen.
Unmissverständlich sagte er: „Außerhalb der Kirche kein Heil“ Und die Kirche ist der Papst. Der „Sonnenkönig“ lässt grüßen.
Signale gab es. Vom deutschen Staat und seinen Verfassungsorganen. Falsche.
So wurde wieder überdeutlich die Verfilzung von Staat und Kirchen, von Politik und Religion. So muß sich die Bundeskanzlerin in den Sitz der Deutschen Bischofskonferenz begeben, um dort von einem Kirchenfürsten empfangen zu werden!
Die Bundesverfassungsrichter, zu strikter religionspolitischer Neutralität verpflichtet, pilgern gar in ein Priesterseminar, wo sie einem absoluten Monarchen aufwarten.
Das interreligiöse katholisch-jüdische Treffen fand im Haus des säkularen deutschen Parlaments statt.”

Sie haben dies alles nicht gewusst? Sie haben diese Informationen nicht in ihrer Zeitung mit den „großen Buchstaben“ gelesen?
Sie hätte es lesen können! In Zeitungen mit “kleinen Buchstaben” finden sie dies und noch mehr! Es gibt sie!
Schauen sie doch einfach mal vorbei:

neue deutschland

junge welt

Todesmaschine USA ohne Erbarmen

Freitag, 23. September 2011 von Webmaster

Schande!

Trotz aller Gnadenappelle – Afroamerikaner Troy Davis in Jackson hingerichtet

Ist in den USA ein Unschuldiger hingerichtet worden? Das zumindest glauben die Unterstützer von Troy Davis. Bis zuletzt beteuerte der Häftling, den ihm zur Last gelegten Mord nicht begangen zu haben. Vergebens. Die Justiz der USA hat das Todesurteil gegen Troy Davis trotz weltweiter Proteste vollstreckt.

Der Deutsche Freidenker-Verband fordert erneut die sofortige Ende der Todesstrafe überall auf der Welt!

Gemeinsame Aktion des Brandenburger und Berliner Landesverbandes

Freitag, 23. September 2011 von Webmaster

Dem Papst Flagge zeigen!

Unter diesem Motto demonstrierten zahlreiche Mitglieder des Brandenburger und Berliner Landesverbandes des DFV gemeinsam am 22.September 2011 in Berlin gegen den Papstbesuch.
Die Berliner und Brandenburger Freidenker zeigten mit Flaggen des DFV und mit Plakaten ihre Ablehnung der reaktionären Politik des deutschen Papstes und der Römischen Kurie.

Wir demonstrierten:
- für die Durchsetzung von Vernunft und Humanismus im Denken und in der gesellschaftlichen Praxis.
- für eine nichtreligiöse, rationale Weltsicht, die sich auf ein Denken frei von Vorurteilen, Tabus und Dogmen stützt.
- für Toleranz und die Gewährleistung der Gewissens-, Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit. Das schließt unsere Forderung nach der vollen Gleichberechtigung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in der Gesellschaft ein.
- für die strikte Trennung von Staat und Kirche sowie die konsequente Trennung von Schule und Kirche.

Auf dem Potsdamer Platz waren viele unterschiedliche Gruppen, Verbände und Einzelpersonen versammelt. Alle einte die Ablehnung der reaktionären Politik des Papstes. Die Organisatoren begrüßten die große Teilnehmerzahl (die hätte noch größer sein können) und griffen mit Worten den Papst und die Römische Kirche massiv an. Zu den friedlichen Demonstranten sprach auch Uta Ranke-Heinemann, die auf ihre Art und Weise den Papst in Berlin begrüßte.

Hier einige Impressionen von der Demo:

Plakate_2

Wie ernst nehmen Bundesgerichtshof und Bundestagspräsident das Grundgesetz?

Mittwoch, 21. September 2011 von Webmaster

Unter dieser Überschrift veröffentlichte das Bündnis für Soziale Gerchtigkeit und Menschenwürde e.V. eine Erklärung zum Papstbesuch in Deutschland

Papst Benedikt der XVI. wurde vom Bundestagspräsidenten eingeladen, am 22.09.2011, im Deutschen Bundestag zu sprechen und vom Priesterseminar Freiburg/Breisgau, am 24.09.2011 die 16 Richterinnen und Richter des Bundesverfassungsgerichts zu empfangen.
Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist der Grundsatz der Trennung von Staat und Kirche Art. 4 Abs. 1 (Religions- und Weltanschauungsfreiheit als unverletzliches Grundrecht), Art. 3 Abs. 3 / Art. 33 Abs. 3 (Indifferenzgebot), Art. 137 Abs. 1 RV 1919 in Verbindung mit Art. 140 GG (Verbot der Staatskirche), Art. 137 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 140 GG (kirchliches Selbstbestimmungsrecht) zu beachten.
Dieser ist vom Bundesverfassungsgericht wie folgt formuliert worden: „dem Staat als Heimstatt aller Staatsbürger ohne Ansehen der Person ist durch das
Grundgesetz weltanschaulich-religiöse Neutralität auferlegt.“ Es verwehrt die Einführung staatskirchlicher Rechtsformen und untersagt auch die Privilegierung bestimmter
Bekenntnisse.
erklarung-zu-papstbesuch

Das Leben von Mumia Abu-Jamal ist in akuter Gefahr!

Samstag, 10. Oktober 2009 von Webmaster

Kein Staat hat das Recht, Gefangene zu ermorden –
weg mit der Todesstrafe überall!

Am 09.11.2010 findet vor dem 3.Bundesberufungsgericht in Philadelphia/USA eine Anhörung im Fall Mumia Abu-Jamal statt. Es steht die Frage: lebenslange Haft oder Todesstrafe!

Seit 27 Jahren bereits sitzt der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal als politischer Gefangener im Todestrakt von Pennsylvania (USA).

In einem von Rassismus und politischer Repression gekennzeichneten Prozess wurde der völlig chancenlose ehemalige Black Panther Pressesprecher zum Tode verurteilt. Die lebensfeindlichen Haftbedingungen im Todestrakt haben Mumia jedoch weder gebrochen noch zum Schweigen gebracht.

Mumia kämpft in all den Jahren nicht nur für seine Freiheit, sondern setzt sich unermüdlich ein - für die zum Tode verurteilten Menschen in den Todestrakten der Welt. Als “Voice of The Voiceless” (Stimme der Unterdrückten), wie er schon vorher wegen seiner Arbeit als Radiojournalist genannt wurde, gibt er Gefangenen und allen, die keine Zugang zu medialer Darstellung haben, eine Stimme und ein Gesicht.

Schon zweimal haben weltweite Proteste die angeordnete Hinrichtung verhindern können (1995 und 1999) – nur eine breite internationale Protest- und Solidaritätsbewegung wird es auch diesmal fertig bringen können, dass der geplante staatliche Mord nicht durchgeführt werden kann.

Solidaritätsschreiben an Mumia Abu-Jamal bitte an:

Mumia Abu-Jamal

AM 8335
SCI Greene Prison
175 Progress Drive
Waynesburg, PA 15370
USA

Staatsleistungen an die Kirchen ablösen

Dienstag, 16. November 2010 von Webmaster

Der Ko­or­di­nie­rungs­rat sä­ku­la­rer Or­ga­ni­sa­tio­nen in Deutsch­land (KORSO) tritt für Ab­lö­sung der mil­li­ar­den­schwe­ren Staats­leis­tun­gen an die Amts­kir­chen ein. Ein fast 100 Jahre alter Ver­fas­sungs­auf­trag muss end­lich ver­wirk­licht wer­den.

Worum es geht

Die Ge­häl­ter vie­ler deut­scher Bi­schö­fe wer­den nicht aus Kir­chen­steu­ern be­zahlt, son­dern aus dem all­ge­mei­nen Steu­er­topf. So kom­men auch kon­fes­si­ons­freie Men­schen, Juden oder Mus­li­me für das Mo­nats­sa­lär der Bi­schö­fe Meis­ner und Mül­ler auf, die oft nicht Bes­se­res zu tun wis­sen, als An­ders­den­ken­de zu ver­un­glimp­fen. Auch die Pen­si­on des ehe­ma­li­gen Bi­schofs Wal­ter Mixa wird aus öf­fent­li­chen Steu­er­gel­dern fi­nan­ziert. Zu­sätz­lich zu den Bi­schofs­ge­häl­tern trägt der Staat Kos­ten für wei­te­res Kir­chen­per­so­nal sowie den Un­ter­halt von Kir­chen­ge­bäu­den.

Weiterlesen auf KORSO Homepage

Flyer Staatsleistungen

Syrien - der beschwerliche Weg zur Demokratie

Donnerstag, 09. Juni 2011 von Webmaster

Im Rahmen unserer “Berliner Runde - Freidenker im Gespräch” sprach am 08.Juni 2011 Dr. Issam Haddad im Club der Volkssolidarität über die Hintergründe und Zusammenhänge der gegenwärtigen Situation in Syrien.
Die Berichterstattung über die Proteste in Syrien ist in den hiesigen Mainstreammedien von starker Einseitigkeit geprägt. Unterdessen mehren sich die Anzeichen, dass das westliche Ausland die Geschehnisse in dem geostrategisch wichtigen Nahoststaat massiv in seinem Sinne zu beeinflussen versucht: Nach bekannter Manier sollen mittels Exilaktivisten, ideologischer und logistischer „Hilfe“ die Demonstrationen in eine den imperialistischen Staaten nützliche Richtung gelenkt und ein „Regime Change“ herbeigeführt werden.
Dr. Issam Haddad hat soeben die syrische Hauptstadt Damaskus besucht und dort Gelegenheit gehabt, sich ein Bild von der Lage im Land zu machen sowie mit Vertretern fortschrittlicher Parteien und Organisationen zu sprechen. Er berichtete von seinen Eindrücken und den Versuchen, Syrien jenseits imperialistischer Einmischungsversuche auf einen demokratischen Weg zu bringen.

Im Club der Volkssolidarität mit Thomas Bailly

Im Club der Volkssolidarität mit Thomas Bailly

Dr. Issam Haddad ist Mitglied der KP Libanons und der Palästinensischen Gemeinde Berlin

Weltliche Trauerkultur

Donnerstag, 14. Juli 2011 von Webmaster

Die Tageszeitung Neues Deutschland veröffentlichte in ihrer Wochenendausgabe vom 09.07.2011 eine Artikel unter der Überschrift “Mit und ohne Hausbesuch”.

Den Artikel nachlesen

Der Papst kommt!

Sonntag, 14. August 2011 von Webmaster

Im September besucht Papst Benedikt XVI. Deutschland. Während von den im Bundestag vertretenen Parteien kaum Kritik zu hören ist, hat sich in Berlin ein Bündnis von mehreren Dutzend Organisationen zusammengefunden, das Protest gegen den Auftritt des autokratischen Religionsführers artikulieren wird.

Die Organisationen findest Du hier:

Im Zentrum der Kritik steht die “menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik” des Papstes, doch auch seine demokratiefeindlichen Allüren (”Diktatur des Relativismus”) und die Rehabilation der Pius-Brüder finden Erwähnung. Die Positionen sind in einer Resolution formuliert, die im Internet unterzeichnet werden kann.

Neben der Demonstration am 22.September 2011 wird es zahlreiche Informationsveranstaltungen geben. Die Termine finden sich auf der Webseite des Bündnisses:
Der Papst kommt!

denkpause_bilddenkpause_freidenkpause_gottschalk



Gottloses Land in Pfarrers Hand

Mittwoch, 14. September 2011 von Webmaster

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Tageszeitung  Neues Deutschland in ihrer Ausgabe vom 13.09.2011 folgenden Artikel:

“In der Thüringer LINKEN verlangen Laizisten, dass die Kirchen nicht länger priviligiert werden.

Die neu gegründete LAG setzt sich für eine klare Trennung der Religionen und Weltanschauungen vom Staat ein. Sie betrachtet das religiöse Bekenntnis und dessen Ausübung als »individuelles Freiheitsrecht in der Verantwortung des Individuums« und wendet sich »gegen jede Privilegierung und Diskriminierung von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften«. Wie ihr Sprecher Siegfried Krebs (Weimar) am Montag auf ND-Anfrage bestätigte, zählt die LAG bereits 23 eingetragene Mitglieder aus sechs Kreisverbänden im Freistaat. Die Teilnahme an einer Kundgebung gegen den Papstbesuch Ende nächster Woche in Erfurt wird ihre erste öffentliche Aktion sein. Auch beim bevorstehenden Landesparteitag der Thüringer LINKEN in Sömmerda will der Kreis für seine Ziele werben. Eigene Veranstaltungen sind für 2012 geplant.”

Den Artikel im ND weiterlesen:

 

© Webmaster – Powered by WordPress – Design: Vlad (aka Perun)