Der Deutsche Freidenker-Verband als Weltanschauungsgemeinschaft und Kulturorganisation betrachtet Aufklärung als die Hauptaufgabe seiner weltanschaulichen Tätigkeit.
Die Aufklärungsbewegung des 18. Jahrhunderts diente mit ihrer Kritik der feudalen Ideologie und des religiösen Denkens der Emanzipation von den Fesseln der feudalabsolutistischen Ordnung. Die Aufklärung als „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Immanuel Kant) wollte Licht in die überkommene Dunkelheit der Unwissenheit, der Vorurteile und des Aberglaubens bringen. Sie kämpfte gegen Mystik und jede Autoritätsgläubigkeit, für die Freiheit des wissenschaftlichen und weltanschaulichen Denkens. Die Gesellschaftsordnung wurde nicht mehr als „gottgewollt“ hingenommen, sondern der Kritik der Vernunft unterzogen. Oberstes Ziel der Aufklärung war die Durchsetzung der Vernunft im geistigen und wissenschaftlichen Leben, und nicht zuletzt in allen Bereichen von Gesellschaft, Staat und Politik.
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Aus aktuellem Anlaß möchte ich den Begriff “Antisemitismus” klarstellen.
Das Schlag- und Kampfwort “Antisemitismus” ist eine pseudowissenschaft-
liche Worthülse, die 1873 der deutsche Journalist Wilhelm Marr geprägt
hat.
Nach Aussagen der Bibel hatte Noah drei Söhne. Sem war sein Lieblings-
sohn, Jafet und Ham. Noah sprach seinem Lieblingsohn Asien zu und deshalb
sind alle Asiaten Semiten. Dem Sohn Jafet sprach er Europa zu und deshalb
sind wir Europäer alle Jafetiten und die Afrikaner, die Ham zugesprochen
wurden alle Hamiten.
Ich hoffe, dass allen jetzt klar wird, wie unwissenschaftlich und unintellektuell der Begriff “Antisemitismus” ist.
H.Sinn, Berlin
Weltweiter Aktionstag gegen die Blockade von Gaza
Demonstration am Samstag, den 5. Juni 2010 um 12:00 Uhr
Treffpunkt Hermannplatz/Berlin-Neukölln
Es spricht u.a. Inge Höger, MdB, Teilnehmerin an der Gaza Freiheits-Flottille
In der Nacht zum 31. Mai haben israelische Kriegsschiffe und Hubschrauber die Gaza- Freiheits-Flottille in internationalen Gewässern überfallen. Hierbei wurden mehrere Friedensaktivistenund Aktivistinnen erschossen und viele verletzt, über 700 Passagiere gekidnappt und die Schiffe gekapert. Dies ist ein Akt der Piraterie und ein Kriegsverbrechen!
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Der Kabarettist Gerorg Schramm hat auf seiner Website die Trauerrede seiner Figur Oberstleutnant Sanftleben veröffentlicht.
“Trauerrede”
G. Schramm alias Oberstleutnant Sanftleben zur Trauerfeier für drei getötete Soldaten in Selsingen bei Bremen am 9.4.2010
„Neues aus der Anstalt“ ZDF. Live am 13.04.2010
“So ein Pathos à la Guttenberg wie bei der Totenfeier letzte Woche, das war schon ziemlicher Trauerkitsch. Guttenberg sollte weder seiner Tochter noch den Kindern der toten Kameraden erzählen, dass sie stolz sein sollen. Die sollen nicht stolz sein, sondern traurig. Und ihr Weinen sollte nicht von Politikern übertönt werden, die vorm Sarg ihr Image polieren. Schweigen hätten sie sollen, alle beide. Merkel und Guttenberg. Zweite Reihe und Ruhe im Glied. Reden sollten sie lieber vorm Untersuchungsausschuss - zu den 140 Toten von Kundus. Eine militärstrategisches Desaster für die Truppe, und menschlich sowieso.”
Weiterlesen:
Homepage Georg Schramm
Pressemeldung des Erwerbslosen Forum Deutschland vom 09.04.2010
Bonn – Die Diffamierungskampagne gegen Hartz IV-Bezieher nimmt kein Ende. Nachdem die Berliner Grünenpolitikerin Claudia Hämmerling über Ostern den Vorschlag ins Spiel brachte, Hartz IV-Bezieher zur Kontrolle von Hundekot einzusetzen und nach heftiger Kritik diesen wieder zurück nahm, legte gestern der Berliner Ex-Finanzsenator und jetziges Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin (SPD) heftig nach. (weiterlesen…)
Start der Demo: 15. April 2010, um 12.00 Uhr
Treffpunkt: 10117 Berlin, Luisenstraße 32-34
(Nähe Spree-Bogen, 900 m entfernt vom Berliner Hauptbahnhof,
500 m von den Haltestellen Brandenburger Tor und Friedrichstraße)
Abschlusskundgebung: ca. 13.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor
Verantwortlich: Freie Initiative ehemaliger Heimkinder
(Zusammenschluss von Heimkinderorganisationen und Einzelpersonen)
Unterstützer: Giordano Bruno Stiftung, Aufklärung e.V., Top-Medien Berlin, Humanistischer Pressedienst (hpd), Evolutionäre Humanisten Berlin-Brandenburg e.V., Alibri Verlag
In einem offenen Brief vom 26. März 2010 an Die Linke fordern mehr als 100 israelische Aktivistinnen als Voraussetzung für die Durchsetzung einer friedlichen und solidarischen Lösung des Konflikts in Israel/Palästina eine solidarische und linke Politik. Sie äußern sich besorgt über die Entwicklung der Debatte zum Israel-Palästina-Konflikt in der Linkspartei. Sie fordern von der Partei, sich klar gegen die Besatzungspolitik zu positionieren und für Druck auf den Staat Israel zu plädieren, bis er die elementaren Menschenrechte der Palästinenserinnen respektiert. Nur so könne ein Frieden in der Region, auch für Israel, erreicht werden.
Konkrete Schritte wären die Einstellung aller deutschen Waffenexporte nach Israel, ein allgemeines Importverbot für israelische Siedlungsprodukte in die EU und die Implementierung der Empfehlungen des Goldstone-Berichts.
Zu den Unterzeichnerinnen zählen die Professoren der Universität Tel Aviv Moshe Zuckermann, Yehuda Shenhav und Gadi Elgazi, der Filmregisseur Udi Aloni, Aktivistinnen der israelischen Frauenkoalition für Frieden wie Eilat Maoz und Inna Michaeli, Kriegdienstsverweiger wie Matan Kaminer und Hagai Matar, die zwei Jahre lang inhaftiert waren, und Kämpfer für soziale Gerechtigkeit wie Reuven Aberjil und Einat Podjarni.
Termin-Vorschau: Showtime Sonntags ab 13 Uhr.
So, 28.März, BAIZ: „Geheim“ – Michael Opperskalski
Ausnahme: Oster-MONTAG, 5. April, Brauhaus Südstern: Rolf Verleger
So, 25. April, BAIZ: 1975-Vietnam ist frei. Deutsch.-Vietnames. Gesellsch.
So, 2.Mai, Brauhaus Südstern: Neue Armut. Peter Grottian
So, 9.Mai, Brauhaus Südstern: 65 Jahre Befreiung vom Faschismus
So, 30. Mai, BAIZ: E. Czichon über seine neue Thälmann-Biografie.
So , 6.Juni, Brauhaus Südstern: General Kessler über Antifaschist. Militär
„Lasset die Kindlein zu mir kommen“:
Scheinheilige Hirten
Der Deutsche Freidenker-Verband verurteilt in schärfster Form die massenhaften Vergehen und Straftaten, die von Würdenträgern insbesondere der Katholischen Kirche gegen junge Menschen begangen wurden.
Erst durch Einzelbeispiele, die mehr oder weniger zufällig an die Öffentlichkeit kamen, wurde eine Lawine von Enthüllungen ins Rollen gebracht, die ein unerhörtes Ausmaß von Gewalt und sexuellem Missbrauch offenlegt. Diese sind seit Langem in kirchlichen Institutionen und klerikalen Bildungseinrichtungen an der Tagesordnung.
Wir rufen auf zum
OSTERMARSCH 2010
Ostermontag, 05.04.2010,11.00 Uhr
Potsdamer Platz
Vor 50 Jahren wurde in Deutschland der erste Ostermarsch der Atomwaffengegner organisiert. Seitdem demonstrieren wir Ostern für eine Welt ohne Atomwaffen, Armeen und Kriege.
Wir wehren uns gegen jegliche Militarisierung der Außen- und Innenpolitik.
Wir gehen auf die Straße, um Widerstand gegen die aggressive US-amerikanische, europäische und deutsche Außenpolitik zu leisten.
Sozial- und Bildungsabbau, Hartz IV, schlechte Gesundheitsversorgung, zunehmende Armut und Einschränkung demokratischer Rechte gehen einher mit wachsender Aufrüstung. Die Ausgaben für Rüstung und Krieg würden mehrfach ausreichen, um Hunger und Armut in der Welt zu beseitigen.
Wir rufen auf zu vielfältigen Aktionen gegen Militarismus, Sozialabbau und Krieg.
Wir stellen uns gegen Faschismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in jeglicher Form.
Wir unterstützen Kriegsdienstverweigerung und Widerstand von Soldatinnen und Soldaten. Keine Familie sollte ihre Kinder für die Schlachtfelder der Welt zur Verfügung stellen!
Wir protestieren gegen die Werbung der Bundeswehr an Schulen und Hochschulen. Wir erwarten von den Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, dass sie solche Auftritte der Bundeswehr in den Bildungseinrichtungen untersagen.
Wir verlangen
• den sofortigen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland
• die Drohung mit dem Einsatz von Atomwaffen als völkerrechtswidriges Verbrechen zu ahnden
• die Abschaffung aller Atomwaffen
Wir fordern
• den sofortigen Abzug aller Truppen aus Afghanistan und die Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr
• das Verbot aller Rüstungsexporte
• die Schließung aller US-Basen und -Kommandostrukturen in Deutschland
• die Auflösung der NATO und Schluss mit der Militarisierung der EU
Wir sagen
• Nein zu Sozialabbau und Hartz IV
• Nein zu jeder Form von Rassismus, zu Antiislamismus, Antisemitismus und Antiziganismus
• Nein zum Überwachungsstaat
„Krieg dem Kriege!“